Status quo: Wie Covid-19 uns nun überholt hat.

at the Beach of Amed

Ich sitze hier in einem kleinen Restaurant am Strand in Amed und schlürfe balinesischen Kaffee, während auf dem Stuhl neben mir nur der große Backpack den Wellen zusieht. Denn Andi düst gerade mit dem Scooter durch die Straßen Ameds und versucht, eine Unterkunft zu finden.

Wir haben uns heute früh aufgemacht, um vom Süden hierher an die Ostküste zurückzukehren, wo wir vor nicht mal zwei Wochen wirklich wundervolle Tage hatten: einen Bungalow direkt am Strand, das Wasser kristallklar und ein Korallenriff, welches das Schnorchlerherz höher schlagen lässt. So wirklich von grundauf begeistert hat uns der Süden Balis nicht, somit waren wir uns einig: Bis zum nächsten Termin beim Immigration Office wollen wir es uns nochmal in Amed gemütlich machen.

Denkste.

Als wir hier ankommen, müssen wir feststellen: Alle Hotels am Strand haben zu. Nicht etwa, weil Nebensaison ist, sondern weil zusätzlich nun doch die Angst vor dem Coronavirus aufgeploppt ist.

Gestern ist uns bereits aufgefallen, dass in Nusa Dua die Feuerwehr durch die Straßen fährt und großflächig Desinfektionsmittel versprüht. Kein Wunder, dass dies beunruhigt. Die Informationen, die weitergegeben werden (über geschlossene Strände und doch auch mal eine Ausgangssperre…oder eben nicht), sind vor allem hinsichtlich der Regionen inkonsistent und gerade für Reisende schwer nachvollziehbar.

Wenn man mit den locals redet, kann man die Sorge spüren. Schade, dass die Sprache dann doch manchmal eine Barriere ist, mit welcher es schwer fallen kann, die wirklich richtigen Worte zu finden. Ich würde gerne soviel sagen, was auch in unseren Köpfen an Ängsten, aber auch Optimismus und Zuversicht herumspukt, um die Situation zumindest ein bisschen leichter zu machen indem man dies alles teilt. Das sind die ersten Grenzen des mit-Händen-und-Füßen-Sprechens, welchen wir auf der äußersten Spur unserer ganz persönlichen Reise eigentlich versuchen auszuweichen, während Corona (nun doch) an uns vorbeirauscht und die gesamte Straße dabei mit klitzekleinen Schlaglöchern verseht…

Somit gilt es nun zu improvisieren. Diesmal richtig. Oder eben doch weiterfahren? Mal sehen, ob Andi hier Erfolg hat. Wir finden auf jeden Fall immer eine Lösung. 😉

Das Wichtigste dabei bleibt: #stayhealthy #keepcareofothers #staypositive

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