Status quo: Über die Produktivität des „Nichts-Tuns“.

fly, kite, fly

Die dritte Woche in Amed ist schon wieder vorbei, und irgendwie ist diese Zeit nur so an uns vorübergezischt. Während unsere Insta-Posts voll sind mit Schnorcheln, Früchte ausprobieren, Sonnenuntergänge und Fisch essen, denkt sich vielleicht der eine oder die andere: Was zu Hölle machen die eigentlich den ganzen Tag? Sieben Tage die Woche?

Genau das hab ich (jaja, Mercedes schon wieder 😉 ) mir nämlich sogar selbst gedacht. Die erneuten Entspannung, die sich durch das sich-am-Meer-wiederfinden einstellte, hat in mir und auch Andi die Gedankenrädchen durchaus heiß laufen lassen in den letzten Wochen. In unseren Köpfen spuken so Begriffe wie „Digitale Nomaden“ und „ortsunabhängig“ herum.

Und dann habe ich etwas beschlossen.

Ich werde die Zeit unseres Festsitzens noch effektiver nutzen und etwas starten, was mir schon lange auf den Nägeln brennt: meinen Webauftritt!

Viele von euch wissen ja, was meine Profession ist. Und dass ich damit auch nebenberuflich in den letzten paar Jahren selbstständig tätig war. Warum mein bestehendes Angebot nicht ausweiten? Nicht, weil ich es muss, sondern weil ich es kann, weil es auf Reisen möglich ist und – weil ich es einfach auch unglaublich gerne tue. Meine Motivation ist groß, also ran an die Sache.

Und in diesem Arbeitsprozess erneut: Man verbringt soviel Zeit mit Planung, Recherche, Inhalte diskutieren, verwerfen und neu planen, dass man abends das Gefühl hat, nichts weitergebracht zu haben, weil auf der Webseite immer reines Weiß vorherrscht. Soviel zur Produktivität des „Nichts-Tuns“.

In den letzten zwei Tagen hat Andi mich sogar auf meinen aktuell etwas zu großen Arbeitseifer hinweisen müssen. Stimmt schon. Wenn ich mich in etwas verbeiße, dann kann ich mich darin so vertiefen, dass alles andere in den Hintergrund rückt. Er hat mir dann nur ein Schlagwort an den Kopf geworfen: Work-Life-Balance. Ich dachte, das is‘ aber jetzt ein bisschen absurd, ich mein wir sind hier auf Bali, aber er hatte dann halt doch recht.

Generell ist der Zeitpunkt dafür eigentlich gerade ziemlich gut. Denn wann sonst hätte mein Webmaster des Vertrauens (aka Andi natürlich) schon soviel Zeit, mir mit allen Kniffs hinsichtlich technische Möglichkeiten, Internetsicherheit usw. zu helfen?

Es geht also voran.

Und es ist durchaus intensiv. Das Grundkonzept steht, die Inhalte sind durchdacht, die Homepage nimmt Gestalt an. Alles befindet sich in verschiedensten Feedbackschleifen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Apropos, auch im physischen Sinne geht es gerade voran: Wir haben heute die Unterkunft gewechselt. Es wurde uns leider doch mit dem vorherigen Besitzer zu anstrengend. Nun haben wir etwas weniger Luxus, dafür zahlen wir 1/3 weniger, sind aber trotzdem DIREKT am Meer. 😉 Also bleibt dran, viele tolle Bilder werden folgen.

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