Unsere Packliste, oder: Lass uns Pack-Tetris spielen!

packing for one year

Die letzten Tage vor der Abreise kann man durchaus als kräftezehrend bezeichnen – und das Finale stellte wohl das Packen dar. Wie packt man bloß für ein Jahr, wenn man nur einen großen und einen kleinen Rucksack zur Verfügung hat?

Wir haben das Gepäck deshalb auf nur einen großen und den kleinen Backpack reduziert, da wir planen doch einige längere Strecken mit dem Motorrad zurückzulegen (vor allem in Südostasien) – und wir bei dieser Art der Fortbewegung schlicht und ergreifend nicht mehr transportieren können. Ein wichtiger Tipp hier übrigens: Wenn ihr eigene Motorradhelme habt, dann nehmt diese mit! Leihhelme sind immer so eine Sache… und bei den eigenen Helmen wisst ihr, was ihr zu eurem Schutz mithabt. Hat sich in den letzten Reisen bei uns definitiv bewährt.

Während in Mercedes‘ Kopf die Tetris-Melodie in Dauerschleife ablief, haben wir das Mysterium gelöst. Hier die wichtigsten Details aus unserer Packliste:


1.) Technik:

Wir haben eine Menge Technik mit, muss man schon sagen. Schließlich wollen wir unsere Erlebnisse auch in möglichst guter Qualität dokumentieren. Wenn du wissen möchtest, warum wir uns für folgende Videotechnik entschieden haben, kannst du unsere Gedanken und Empfehlungen in diesem Post nachlesen.

GoPro Hero 7 Black, mit allem möglichen Zubehör (Stick, Klebehalterungen in allen möglichen Varianten, ein zusätzliches wasserfestes Gehäuse zum Tauchen/Schnorcheln, die Farbfilter für Unterwasseraufnahmen, etc.)

>>> UPDATE (April 2020): Zur Videotechnik ist inzwischen noch eine Drohne dazugekommen, die DJI Mavic Mini – geht sich alles aus im kleinen Rucksack 😉

Laptop

Spiegelreflexkamera (Mercedes ließ sich die nicht ausreden, obwohl man sagen muss, dass die meisten Handies heutzutage auch schon wirklich gute Fotos machen!)

– viele, viele Datenspeicher (NVMe-SSD-Festplatte, Micro-SD-Speicherkarten, klassische USB-Sticks)

Powerbanks

Tauchuhr

…und zu allen Geräten natürlich die passenden Ladekabel

Empfehlenswert ist bei der Technik, sie zusätzlich in Drybags zu verpacken – vor allem wenn man vorhat, auch mal längere Routen mit dem Motorrad zu fahren. Das mit dem Regen kann sooo schnell gehen, glaubt uns. Verschieden Farben helfen dabei, schnell das richtige Equipment rausfischen zu können.


2.) Dokumente

Reisepässe, Tickets, Tauchlogbücher,… alles ganz logisch, aber habt ihr schon an folgendes gedacht?

Kopien dieser Dokumente – sind zB nützlich, wenn ihr ein Motorrad ausleihen wollt

Passfotos – schadet nicht, welche mitzuhaben, falls neue Dokumente nötig sind (…schon mal acht Passfotos für 30 Cent machen lassen, die auch noch gut aussehen? In diesem Post verraten wir dir unseren persönlichen Lieblingshack, mit dem das funktioniert!)

Internationale Führerscheine (Achtung, es gibt unterschiedliche – je nach Länder, die ihr bereisen wollt!)

Für diese kleineren Dinge, die ja ebenfalls nicht nass werden sollten, kann man anstatt herkömmlicher Drybags auch einfach Gefrierbeutel nehmen (am besten die mit dem Zipp-Verschluss) – das funktioniert wirklich gut und easy.

Und jetzt kommt’s: Ebenfalls zu empfehlen ist, die bereits erwähnten Dokumente und zusätzlich solche wie eure Versicherungspapiere, Bankinformationen, den Staatsbürgerschaftsnachweis, auch den regulären Führerschein und ähnliches zu digitalisieren und auf einer Cloud zu sichern, zu welcher ihr von überall Zugriff haben könnt.


3.) Klamotten

Ach, den Punkt können wir kurz und knackig halten: Jeder von uns hat in Summe zwei bis drei Garnituren mit, ein bisschen mehr Unterwäsche und zusätzlich das Badezeug (Schnorchel nicht vergessen!).

Wir sind hier sehr minimalistisch unterwegs, denn mit ein bisschen Handwäsche und immer wieder mal die Wäsche zum Laundry bringen, kommt man schon ziemlich weit. In den warmen Ländern supereasy, in den anderen muss man sich sowieso vor Ort nochmal neu ausrüsten.


4.) …und was noch?

Medikamente: ein kleines Verbandspäckchen*, Desinfektionsspray, eine Salbe gegen das Jucken von Mückenstichen, Bepanthen, Kohletabletten und Ibuprofen schaden als Grundausrüstund wirklich NIE.
Je nach Region in die ihr reist, könnte es sich auch empfehlen, Malaria-Prophylaxe mitzunehmen – wir haben sie dabei (das kommt davon, wenn man eine Pharmazeutin im engen Freundeskreis hat *g)

* Andi liebt es, mit dem Motorrad immer mal wieder auf irgendwelche Feldwege abzubiegen und die Gegend dort zu erkunden – was des öfteren dazu führt, dass wir irgendwo im Nirgendwo landen, und da schadet es nicht, für alle Fälle ausgerüstet zu sein 😀

– anstatt klobiger Handtücher – Hamamtücher oder Fleecetücher! Reicht völlig und spart viel Platz!

– beim Toilettzeug kann man beachten: festes Shampoo (Gold wert!), Sonnencreme, vielleicht ein kleines Duschgel und Lotion… hier nicht auf das Verstauen in einem (größeren) Gefrierbeutel vergessen! Niemand will das Zeug im Rucksack verteilt haben

Taschentüchter und Klopapier (am besten immer griffbereit verstauen)

– (Opas altes) Schweizer Taschenmesser (immer nützlich für Früchte etc., oder auch um alle möglichen Dinge zu reparieren)

Feuerzeug (am besten mehrere einstecken, denn irgendwie verschwinden die IMMER)

Der Rest besteht eigentlich nur mehr aus ein bisschen individuellem Kram wie Schnorchel oder Schreibzeug.


Solltet ihr dazu Fragen haben, könnt ihr uns auch gerne persönlich per Mail kontaktieren – wir bringen gerne etwas Licht ins Pack-Tetris 😉

In unserem Video haben wir die TimeWarp-Funktion unserer GoPro genutzt, um einerseits das Packen mitzudokumentieren, aber auch um Eindrücke von unserer Abschiedsparty festzuhalten.

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